Fixe oder variable Verzinsung

Fixe oder variable Verzinsung – wie finanziert man Immobilien optimal?

Die niedrigen Zinsen machen kaum Lust, sich für Fixzinsmodelle zu entscheiden. Aus Angst vor steigenden Zinsen entscheiden sich dennoch viele Immobilienkäufe für fixe Zinsen über eine bestimmte Laufzeit. Über Vor- und Nachteile klärt Mario Darin, Wohnbau-Finanzexperte, INFINA-Partner, auf. https://www.infina.at/darin/

Auch bei der Frage nach Fixverzinsung oder variablem Zinssatz, kommt es ganz auf die Zielsetzung an, die man beim Erwerb der Immobilie verfolgt. Will man einmal ein Darlehen zur Finanzierung eines Eigenheimes bekommen, oder will man mehrere Darlehen, um mehrere Anlegerwohnungen, auch mit Blick auf die Zukunft, zu kaufen.

Im ersten Fall, nämlich der Finanzierung eines Eigenheimes, spielen die Kosten der Finanzierung eine wesentlich größere Rolle, als im zweiten Fall. Daher kann es sich lohnen, mit Fixzinsen Raten dauerhaft stabil zu halten.

Bei der Finanzierung von Anlegerwohnungen, insbesondere, wenn es mehrere über einen längeren Zeitraum sein sollen, spielen die Kosten eine nicht ganz so dramatische Rolle. Einerseits sind die Kosten der Fremdfinanzierung zumindest teilweise steuerlich absetzbar, andererseits streben Sie eine laufende Geschäftsbeziehung an, und dabei zählen die Menschen, wie es auch in Werbeslogan einer Bank so treffend heißt. Hier kann eine variable Verzinsung Sinn machen, sofern die Mietverträge eine relativ flexible Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen, also zumindest eine praktikable Wertsicherungsklausel enthalten.